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Nützlinge

 

Nützlinge sind die natürlichen Feinde der Schädlinge im Ökosystem. Sie sind wichtig in der Erhaltung des natürlichen Gleichgewichtes. Eine Ausrottung der Schädlinge hat auch das Verschwinden der Nützlinge zur Folge, daher kann es nie das Ziel sein, alle Schädlinge zu vernichten. Chemische Maßnahmen gegen Schädlinge haben stets Auswirkungen auf die Nützlinge!

Ein Service

der Firma:

Florfliegenlarve Chrysopa carnea
Quelle biohelp

Foto: Florfliegenlarve Chrysopa carnea (Fotoquelle: biohelp)

Förderungsmöglichkeiten:

 

Das sollte in jedem Biogarten vorhanden sein:

Blätterhaufen, Kompostplatz, Moderholz, Nährgehölze, Regenwassertonne, Steinhaufen , Wasserelement, Wildes Eck

 

Sie können auch ein Nützlingshotel bauen, dieses kann in Etwa so aussehen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wichtig ist, dass Sie verschiedene Materialen wie Lehm, Holz, Stein, oder Ziegel verwenden und in all diese Materialien verschieden große Löcher leicht schräg nach oben bohren.

 

Bringen Sie solche Nützlingsbehausungen sowohl an sonnigen, wie auch an schattigen Gartenstellen an.

 

Für Ohrwürmer eignen sich Rosenkugeln gefüllt mit Holzwolle, oder Stroh.

 

Florfliegenhäuser, Insektennistholz, Ohrwurmsäckchen und Zaunkönigkugeln erhalten Sie auch bei der Firma Biohelp -

www.biohelp.at

Welcher Nützling hilft bei

 

Spinnmilbe, Rote Spinne = Raubmilbe Phytoseiulus persimilis   

 

Weiße Fliege = Schlupfwespe Encarsia formosa            

 

Blattläuse = Gallmücke Aphidoletes aphidimyza und Schlupfwespe Aphidius matricariae, Florfliege Chrysoperla carnea

 

Thripse (Blasenfüße) = Raubmilben Amblyseius cucumeris u. A. Barkeri, Raubwanze Orius sp.    

 

Wolläuse = Marienkäfer Cryptolaemus montrouzieri

 

Dickmaulrüssler =räuberische Nematoden Heterorhabditis u. Steinernema sp.

 

Apfelwickler, Apfelschalenwickler, Pflaumenwickler, Kohleule, Kohlweißling = verschiedene Eiparasiten der Gattung Trichogramma   

 

Nützlingsinfo

Natur pur

Nützlingshotel
Google

Foto: Schlupfwespe Aphidius colemani

(Fotoquelle: biohelp)

MarienkäferlarveMarienkäfer

Larve des Marienkäfers beim Dinner

Marienkäfer (Coccinellidae)

 

 

Gibt es nicht nur in roter, sondern auch in gelber Farbe mit keinen oder mehreren Punkten. Sie werden 1 – 7mm groß und fressen inklusive ihrer gefräßigen Larven bis zu 3000 Blatt- und Schildläuse, sowie Spinnmilben in einer Vegetationsperiode. Sie sind Tagaktiv und seit jeher beliebt, da auch als Glücksbringer wohlbekannt. In Europa kennt man rund 75 verschiedene, in mehrere Arten und Varietäten aufteilende Gattungen. Der Käfer überwintert in geschützten Lagen (Holzritzen, Schuppen, Dachböden, Ställe, etc.) und legt im Frühjahr seine Eier (bis zu 20 Stück), danach endet sein Lebenslauf und die neue Generation schlüpft nach etwa einer Woche um sofort mit dem Verzehr von Läusen zu beginnen.