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Krankheiten

 

Vorbeugende Maßnahmen sind besser als später einzugreifen, wenn  die Pflanzen schon zu geschwächt sind um eine rasche Regeneration möglich zu machen. Bei den Pflanzen treten Viren-, Bakterien- und Pilzkrankheiten auf, welche das Gedeihen stark beeinträchtigen und bei starkem Befall sogar zum Absterben führen können. Die auftretenden Symptome ähneln oft sehr stark denen von Kultur-, bzw. Standortfehlern, sodass bei einer Diagnose erst einmal der Standort und die Bodenverhältnisse zu prüfen sind.

Ein Service

der Firma:

Birnengitterrost

Birnengitterrost (Gymnosporangium sabinae)

Aternrußtau

Sternrußtau

(Diplocarpon rosae)

Echter Mehltau

Echter Mehltau

(Spaerotheca sp. und Podosphaera sp. )

Natur pur

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Am Besten schützt man die Pflanzen durch Abhärtung, richtige Nährstoffversorgung und Stressfreihaltung (Vermeidung starker Temperaturunterschiede, zu viel, oder zu wenig an Sonne, Wasser und Luftbewegung) sind ebenso wichtig wie die richtige Standortwahl und die Verwendung heimischer Pflanzenarten, bzw. Resistenter Sorten.

 

Wirklich wirksam sind nur vorbeugende Maßnahmen, wenn der Schaden erst eingetreten ist, wird eine Bekämpfung nur sehr langsam einen Erfolg zeigen, da die Pflanzen dann bereits schon zu sehr geschwächt sind.

Pflanzen stärken ist daher das Stichwort Nummer eins.

Dies kann durch optimalen Standort (Bedürfnisse der Pflanzen berücksichtigen), ausreichende Nährstoffversorgung, ausgewählte Beipflanzungen (siehe Abwehr) und Anwendung von pflanzenstärkenden Mitteln (siehe Schutzmittel) erfolgen.

 

 

Achtung—Meldepflichtige Krankheit:

 

Feuerbrand (Erminia amylovora)

 

Im vergangenem Jahr sind in Österreich auf Grund des milden Winters zahlreiche Obstbaumbestände von dieser Bakteriose befallen worden!

 

Wenn Blätter und Blüten von Apfel, Birne, Quitte, Vogelbeere, Mehlbeere, Cotoneaster, Weiß- oder Rotdorn, Feuerdorn, Mispel und Felsenbirne  plötzlich und unvorhergesehen sich braun bis schwarz verfärben und wie nach einem Brand aussehen (daher der Name) und die Triebe sich hakenförmig nach unten krümmen handelt es sich meist um den Feuerbrand.

 

Der Feuerbrand ist ein hoch infektiöse Bakterienerkrankung, die 1971 aus Nordamerika eingeschleppt wurde, schwer zu bekämpfen und MELDEPFLICHTIG (Feuerbrand Verordnung) an die Gemeinde!

An den befallenen Stellen bilden sich bei feuchtem Wetter dann meist Bakterien die einen weißen, oder braunen Schleim bilden, was den Feuerbrand eindeutig von der Monilia unterscheidet.

Eine eindeutige Diagnose lässt sich nur durch eine Laboruntersuchung stellen.

 

Befallene Stellen müssen entfernt und vernichtet werden!

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